Willkommen

Willkommen bei der Solawi4Jahreszeiten!

Wir vergeben noch Gemüse-Anteile für diese Saison.

Ein großer Anteil kostet 90,-€, ein kleiner Anteil 45,-€

Jetzt Mitglied werden!

Solawi? … was ist das?

In der Wirtschaftsweise der Solidarischen Landwirtschaft werden die Erzeugnisse nicht über den Markt vertrieben, sondern bleiben bei den Mitgliedern, die wiederum bei der Organisation des Betriebes unterstützen können und ihn finanzieren. Die Ernte wird gerecht unter den Mitgliedern aufgeteilt. Solidarität wird in allen Aspekten großgeschrieben.

… und wie sieht das bei uns konkret aus?

Seit Januar 2022 pachten wir ca. 3 ha Freiland in Strukdorf. In den letzten Monaten wurden zwei Folientunnel gebaut, ein kleines Kühlhaus ist entstanden, und neben zahlreichen Gemüsebeeten werden nun auch Bienenweiden und Blühstreifen angelegt . Wir sind für unseren Gemüseanbau EU-Bio zertifiziert. Unser Anbau besteht aus ca. 50 verschiedenen über das Jahr verteilte Kulturen. Ziel ist es, über 100 Haushalte in und um Strukdorf, Lübeck, Bad Segeberg, Bad Oldesloe, Zarpen, Reinfeld und Willendorf mit frischem Gemüse zu beliefern.

... wie ist das alles organisiert?

Die Verwaltung, IT und Organisation funktionieren in ehrenamtlicher Regie von Mitgliedern des Kernteams. Es gibt monatliche Kernteam-Treffen, auf denen gemeinschaftliche Entscheidungen getroffen und Aufgabenverteilungen geklärt werden. Im Moment treffen wir uns jede Woche. Ist halt intensiv in der Gründungsphase.

… was richtig wichtig ist

Gutes Land und gute Ernten brauchen gute Gärtner*innen. Wir haben das Glück, drei tolle Gärter*innen (Vollzeit/Teilzeit/Aushilfe) ins Boot geholt zu haben, die sich mit viel Erfahrung im biologischen Anbau, vielen Ideen und großem Engagement um den Acker und unser Gemüse kümmern werden. Unser Projekt steht und fällt mit unseren Gärtner*innen und ohne sie sind wir nichts.

Gärtner*innen sind durch ihre Arbeit einer beträchtlichen körperlichen Belastung ausgesetzt und erleben durch die Abhängigkeit vom Wetter eine vergleichsweise hohe Belastung. Gleichzeitig ist die Berufsgruppe oft nur im Niedriglohnsektor angesiedelt. In einer Solawi haben wir die Möglichkeit, einen Konsens zwischen dem Bedarf des Mitarbeitenden und den finanziellen Möglichkeiten anzustreben. Dabei stellt der aktuelle Mindestlohn eine Markierung dar, die wir hinter uns lassen wollen.

Wir verfolgen das Konsentprinzip nach soziokratischem Modell. Bei Entscheidungen soll stets mittels Diskussion und Überzeugungsarbeit Einigkeit unter den Mitgliedern angestrebt werden.

… wofür ist das noch gut?

In unseren Zielen sind ökologische Aspekte tief verwurzelt. Wir wollen Nachhaltigkeit bei der Bewirtschaftung der Flächen, der Verteilung der Lebensmittel und allen weiteren Aktivitäten rund um den Betrieb garantieren und streben Klimaneutralität, Boden- und Gewässerschutz, Artenvielfalt, samenfeste Gemüsearten usw. und eine jährliche Bilanzierung hinsichtlich deren Erfolge an.

Wir legen Wert auf Antidiskriminierung und Offenheit und dulden keine Ausgrenzung, grenzen uns allerdings gegen rechtsgerichtetes und menschenverachtendes Gedankengut ab.

Unserer Gemüse-SoLaWi ist zusätzlich eine Imkerei-SoLaWi angeschlossen.