Gemüse am Dienstag, den 11.10.2022

Hey Ihr Lieben 🙂

Ich habe heute eine Riesenmöhre geerntet! Die war so lang wie mein Arbeitsstiefel! Und ich trage Größe 42 inklusive Stahlkappe 😉 Sie hat ohne Laub 604 Gramm gewogen. Das ist fast ein Möhrenbund im Laden…

Heute habe ich außerdem noch die Kürbisse geerntet und Kristof hat noch einmal die freien Flächen durch gegrubbert. Nun können wir bald Gründüngung einsäen.

Morgen wird es Kürbis (Red/green Hokkaido, Butternut, Blue Ballet, Sweet Dumpling), Möhren, Chili, Salat und Kräuter geben. Außerdem gibt es Paprika oder Mais oder Tomaten.

Kürbis-Ravioli selbst gemacht und Gemüse am Dienstag, den 04.10.2022

Wie versprochen kommt hie nun mein neues Lieblingsrezept für selbstgemachte Nudeln mit Kürbis-Quark-Füllung 🙂 :

veganer Nudelteig:

  • 400g Weißmehl
  • 100g Hartweizengries
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 175ml warmes Wasser
  • evtl. Kräuter für eine grüne Farbe
  • Mehl, Grieß und Salz vermengen und dann eine Kuhle in der Mitte formen.
  • Öl und Wasser in die Kuhle geben und mit einer Gabel grob mischen.
  • Nun 10 min mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten.
  • Bei Bedarf schluckweise Wasser oder Öl zu geben.
  • 20 min ruhen lassen, damit alles quillt und sich verbindet.
  • Für grüne Nudeln einfach vorher Kräuter, z.B. Petersilie usw, im Wasser mixen.

Füllung für die Ravioli

  • 1 Zwiebel
  • 300g Kürbis (z.B. green Hokkaido 😉 )
  • 125ml Gemüsebrühe
  • 40ml Weißwein (optional)
  • 125g Quark
  • Die Zwiebel würfeln und andünsten.
  • Kürbis in ca 5mm große Würfel schneiden und mit den Zwiebeln anbraten.
  • Mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein ablöschen und mit Deckel köcheln bis der Kürbis weich ist.
  • Nach dem Abkühlen mit dem Quark vermischen und mit Salz, Pfeffer usw. abschmecken.
  • Nun den Nudelteig 1/2 mm dick ausrollen und Kleckse von der Füllung darauf geben. Die Ränder mit Wasser bestreichen und eine zweite Nudelplatte darauf fest drücken.
  • Nun 2-3 min in gesalzenem Wasser köcheln.
  • Dazu kann man eine Tomatensoße oder Salbei-Butter oder Pilzpfanne… essen.
  • Genießen !

Morgen wird es Porree, Möhren, die erste Ringelbeete, Kartoffeln und Chilis geben. Außerdem wird es eventuell Mais oder Paprika geben. Dies ist noch nicht geerntet, also kann es hier immer noch Abweichungen geben.

Die Gemüseankündigungen sind immer ein Blick in die Zukunft. Es kann sich also immer beim Packen etwas ändern. Selbst wenn es einmal vorkommen sollte, das ein Depot weniger Kulturen bekommt, als die anderen, wird es entweder mengenmäßig ausgeglichen oder es gibt in der nächsten Woche mehr. Es gibt also keinen Grund sich benachteiligt zu fühlen! Manchmal gibt es stattdessen ein Gemüse, was nicht angekündigt wurde 😉

Wenn euch Gemüsegrößen oder Mengen irritieren, schaut doch einmal in die vergangenen Ackergeschichten. Meist ist dort eine Aufklärung zu finden! Ich versuche alles Wichtige oder Interessante zu erklären. Aber auf manche Fragen oder Gedankengänge komme ich auch nach jahrelanger Erfahrung nicht 😉

Liebe Grüße vom Acker!

Britta

Gemüse am Freitag, den 30.09.2022

Hey Ihr Lieben,

das war heute ein Sauwetter auf dem Acker! Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mit der Karre ausgerutscht bin… alles ist total schlammig, weil es seit Tagen nur regnet!

Letzten Samstag haben wir Kartoffeln gerodet. Wer wissen möchte, was genau wir da getan haben und wie so ein Roder funktioniert, ist herzlich eingeladen den letzten Blogeintrag zu lesen.

In den nächsten Tagen wird es ein Rezept für den grünen Hokkaido geben 🙂 Selbstgemachte Nudeln, einfach und schnell, mit einer Kürbis-Quark-Füllung. Sooo lecker! Ich habe es gerade erst mit meinen Eltern ausprobiert. Also traut Euch und nehmt den grünen Kürbis!

Morgen gibt es Mangold, Kräuter, Kürbis (green und red Hokkaido 🙂 ), Chilis, Bohnen und Möhren. Außerdem gibt es Zucchini oder Tomaten oder Paprika oder Spitzkohlneuaustrieb.

Liebe Grüße, Britta

Wir haben ganz viel rumgekartoffelt…

…und jetzt sind alle Kartoffeln gerodet 🙂 Ina, Lars, Jolle, Sophie, Hanno (der Nachbar), sein Praktikant und ich haben am Samstag vieeeele Kartoffeln rollen gesehen. Es sind 7,5 Großkisten geworden. Nach dem Sortieren werden das wohl ungefähr 6 Tonnen Kartoffeln sein. Ich finde, dass es eine schöne Größenmischung ist!

Das Roden funktioniert so, dass zwei Schare sich unter den Damm schieben und die Kartoffeln so samt Erde, Steinen und Gestrüpp auf das erste Förderband gelangen. Alle Förderbänder bestehen aus Metallstreben, die ca alle 20 cm mit Gumminoppen besetzt sind, um die Kartoffeln die Schräge hinauf zu befördern. Die meiste Erde rieselt direkt auf diesem ersten Förderband wieder raus. Danach gelangen die Kartoffeln an das sogenannte Krautband. Das ist ein rotierendes, grobmaschiges Gumminetz. Hier wird das Kraut nach oben weg befördert, während die Kartoffeln, Steine und Erdkluten durch die Maschen auf das nächste kurze Förderband fallen. Eine Arte Gummibürste trennt jetzt Kartoffeln von Steinen und schickt sie auf zwei verschiedene Förderbänder. Von dem Steinband müssen nun die verirrten Kartoffeln gesammelt werden, bevor die Steine in den Steinbunker fallen. Auf dem Kartoffelnband werden Steine, Kluten, grüne und gammelige Kartoffeln aussortiert.

Danach laufen sie weiter in den Kartoffelbunker. Wenn der voll ist, wird er in die bereitstehenden Großkisten ausgeleert.

Morgen gibt es die ersten Kürbisse (Red Hokkaido und Green Hokkaido) Mangold, Chilis, Möhren, Spitzkohl, Bohnen und Kräuter. Außerdem wird es noch Tomaten oder Gurken oder Zucchini oder Paprika geben.

Die Kürbisse kann man bei Raumtemperatur sehr gut noch ein paar Wochen lagern! Nächste Woche wird es auch erstmal keine geben.

Liebe Grüße vom Acker und einen guten Appetit wünscht Britta 🙂

Jetzt sieht es auf dem Acker wieder ordentlich aus :)

Hey Ihr Lieben,

heute hat Kristof gegrubbert! Das bedeutet, er hat die ganzen Ernterückstände und das Unkraut flach eingearbeitet. Nun ist es größtenteils an der Wurzel abgeschnitten und mit Erde vermischt. Das passiert durch die Flügelschare am Grubber. Diese tauchen mit der Spitze in die Erde und durch den Schwung und den Winkel der Flügel wird die Erde leicht geworfen. Jetzt rottet es ein paar Tage an und danach wird nochmal tiefer gelockert.

Hier ein Foto… wenn die Technik nicht so widerspenstig wäre…

Ich habe gehört, dass die ersten von Euch schon lange nicht mehr wissen, was sie mit dem Mangold machen sollen…Das verstehe ich gar nicht! Mangold ist so vielseitig (und man kann mit ihm alles machen, was man mit Spinat auch macht… aber psst! Das ist ein Geheimnis 🙂 )

Einer meiner Favoriten ist den Mangold zu blanchieren und dann mit dem Mangoldwasser eine Mehlschwitze anzusetzen. Diese dann mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, Feta und Nudeln dazu, fertig! Schnell, einfach, lecker!

Andere Variante wäre eine Quiche. Wer, so wie ich, keinen Bock auf einen langweiligen Mürbeteigboden hat, kann ja mal den Boden aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen machen. Dazu einfach Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und ein bisschen Leinsamen durch den Mixer jagen und mit etwas Wasser und Butter zu einem Teig verarbeiten. Das hat eine tolle nussige Note und ist noch dazu mega gesund!

Mangold blanchieren und gut (!) ausdrücken, mit Eiern, Tomatenstücken, Feta, Linsen/Kichererbsen/Bohnen … mischen und in den Ofen, bis es stockt. Leeecker 😉

Man kann auch etwas Speck auslassen und den Mangold damit blanchieren. Etwas Möhre usw. dazu und fertig…

Morgen gibt es Mangold, Chili, Möhren, Porree (Infos dazu in der letzten Ackergeschichte!) Rote Bete und Kräuter für alle. Ansonsten Tomaten, Paprika, Mais, Zuchini, Kohlrabi und Brokkoli reihrum.

Liebe Grüße vom Acker 🙂

Gemüse am Dienstag, den 20.09.2022

Hey Ihr Lieben!

Kristof ist wider da und auch ich habe dank Eurer tollen Hilfe die Urlaubszeit gut überstanden. Vielen Dank an die vielen tollen Helfer!!!

Diese Woche gibt es den ersten Porree. Es sind kleine Stangen, da er direkt aus der Anzucht kommt. Eigentlich wird er eng gesät (bei uns im kleinen Tunnel) bis er dann eine gute Größe hat, um ihn im Freiland zu stecken. Dort hat er auch einen größeren Abstand und wird (hoffentlich 😉 ) richtig dick. Weil wir aber so unglaublich viel anderes Dringendes zu tun hatten, ist er leider nie aus aus dem Tunnel gekommen. Irgendwann haben wir beschlossen ihn nicht mehr zu stecken und haben nochmal ordentlich mit Brennesseljauche gedüngt. Weil er aber so einen engen Abstand von 1-2 cm hat, kann er nicht so groß werden, wie im Freiland mit 15 cm Abstand.

Im Freiland gibt es auch noch einen Satz Porree, der auch dicker ist. Vom Winterporree aus der Anzucht im Tunnel werden wir auch noch die kleinen stecken und die großen direkt verteilen. Der wird dann ein Überwinterungsporree und wahrscheinlich im April geerntet werden.

Außerdem gibt es noch Mangold, Kräuter und Möhren (Juhu!) für alle. Ansonsten haben wir die Tomaten, Gurken, Zucchini und Paprika aufgeteilt. Es gibt auch noch Spitzkohl oder Kohlrabi oder Brokkoli.

Liebe Grüße vom Acker! Eure Britta

In unserer Solawi gibt es das Gold vor dem Regenbogen :) …

Heute hatte ich tatsächlich mal ein perfektes Timing! Als ich heute Abend aus dem Kühlraum kam, war über dem Acker eine dunkle Wand und davor ein wunderschöner Regenbogen! Darunter strahlten die Sonnenblumen mit der Sonne um die Wette 🙂

Der zweite Satz Feldsalat ist fleißig am Keimen. Momentan schiebt er gerade die Wurzel aus dem Samenkorn. Morgen werde ich die Beet abflammen. Dadurch stockt das Eiweiß in den Zellen von dem Unkraut, was jetzt schon gekeimt ist und der Feldsalat hat dann einen Wachstumsvorsprung vor dem nächsten Unkraut.

Morgen gibt es Kartoffeln, Rote Bete, Kräuter, Mangold, Zucchini, Chilis und Kohlrabi. Außerdem gibt es Tomaten oder Paprika und Salat oder Spitzkohl.

Auch an euch die Bitte, die Größen bei dem Gemüse gerecht aufzuteilen. Es wird wie immer verschieden große Salate /Spitzkohl/Rote Bete… geben.

Außerdem brauchen wir noch Tücher zum Abdecken vom Gemüse, vor allen für die kommende Lagerernte. Wer von euch also altes Bettzeug, Spannbettlaken, Kopfkissenbezüge, Gardinen und so weiter hat, gerne mitbringen!

Liebe Grüße vom Acker! Eure Britta

Fifety shades of Mangold :)

Heute habe ich bunten Mangold geerntet! Das begeistert mich immer wieder aufs Neue, weil es da die tollsten Farbverläufe und Kombinationen gibt!

Da gibt es gelb und orange-gelb-rosarot und rosa und rot und alles dazwischen 🙂

Morgens ist die Stimmung auf dem Acker inzwischen teilweise schon sehr herbstlich geworden. Das Wetter ist wechselhaft und alles ist mit Tau benetzt, der in der Sonne funkelt! Die Grundtemperatur hat einen kühlen Unterton und die Luft ist feucht und riecht nach Herbst, feuchter Erde und Laub.

Die erste Reihe Gurken und somit der erste Teil der Sommerkulturen ist geräumt und es ist wieder Platz im Gewächshaus. Da soll noch ein später Satz Radieschen hin und danach der zweite Satz Postelein.

Morgen wird es Salat, Mangold, Chilis, Kartoffeln, Rote Bete und Kräuter geben. Die Rote Bete ist aus dem ersten Satz Mangold, welchen wir gepflanzt haben. Sie ist leider nicht besonders groß geworden, weil da auch ganz ordentlich an Wasser fehlte. Die gesäte Rote Bete für das Lager steht viel besser da und hat auch schon einige tolle Rüben gebildet.

Außerdem gibt es kleine Mengen von Zucchini, Gurken, Tomaten, Paprika, Mais und Bohnen. Die habe ich versucht möglichst gut zu verteilen.

Es gibt wie immer verschieden große Salate, Mais, Paprika… Bitte denkt dran, dass sich der letzte Abholer auch über eine große freuen wird.

Der Eisbergsalat hat leichten Mehltau. Das sind die kleinen weißen Punkte. Das kann man abwaschen und ist nicht weiter schlimm.

Bitte bringt auch immer alle Kartoffelsäcke und Laken wieder mit. Die bitte auch unter das Dach legen, da sie sonst so schnell so ekelig werden, wenn sich im Regen liegen!

Wer noch alte Laken/Bettbezüge/Kopfkissen/Vorhänge… hat, die er/sie nicht mehr braucht, immer her damit! Wir brauchen immer welche und vor allem für das Lagergemüse im Winter fehlt uns noch einiges! Die Tücher verlangsamen die Verdunstung und so bleibt das Gemüse länger saftig und frisch.

Liebe Grüße vom Acker und eine schöne Woche 🙂

Eure Britta

Gemüse am Freitag, den 09.09.2022

Hey ihr Lieben,

jetzt regnet es endlich! Das spart mir eine Menge Zeit, weil ich keine Bewässerungen mehr umstellen muss. Heute haben wir den Vormittag damit verbracht abwechselnd zu ernten und unter das Dach zu hechten, wenn es wieder zu schütten begonnen hat. Dafür habe ich es endlich geschafft mit Mara die ersten Gurken zu roden und bei den übrig gebliebenen die befallenen Blätter zu entfernen. Außerdem ist schon richtig viel vom Rosenkohl befreit worden.

Gestern habe ich zum Glück noch vor dem Regen die nächste Fläche für den dritten Satz Feldsalat umgebrochen, den zweiten Satz gesät und den ersten abgeflammt. So ist das erste Unkraut bekämpft, bevor die kleinen Feldsalatkeimlinge aus der Erde kommen.

Morgen wird es Salat, Mangold, Zucchini, Chilis, Kräuter zum Selbstzusammenstellen, Tomaten. Außerdem Spitzkohl oder Brokkoli oder Bohnen oder Paprika. Für die großen Anteile gibt es als Ausgleich für den Salat einen Kohlrabi.

Liebe Grüße vom Acker wünscht Britta